Maria Köfler Foto © Günter Kresser
Maria Köfler, BA (1988*) ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Innsbruck und Düsseldorf.
Vor ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Düsseldorf, absolvierte Köfler das Studium der Kunstgeschichte an der Leopold- Franzens- Universität in Innsbruck.
Von 2018 bis 2025 war Köfler als Kunst- und Kulturbeauftragte des Unternehmens Steinmayr & Co tätig und verantwortete dort den Bereich Partnerschaften & Kooperationen im Bereich Bildende Kunst. Köfler wirkte an zahlreichen Kulturprojekten und Produktionen mit und leitete sowie kuratierte von 2020 bis 2024 das zeitgenössischen Ausstellungsräume „Im Vektor- operated by Steinmayr und Co. Zu ihren Aufgaben zählten zudem der Aufbau und die Verwaltung einer Unternehmenssammlung. Als Kulturbeauftragte agierte sie an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftstreibenden und der Kulturszene. Seit 2023 ist Köfler Mitglied der Tiroler Künstler:innenvereinigung. Im selben Jahr wurde ihr für die Dauer von fünf Jahren eines der Förderateliers des Vereins im Künstler:innenhaus Büchsenhausen zugesprochen. Ab März 2026 wird sie zudem im Vorstand tätig sein.
Seit 2024 ist zudem Vizeobfrau der "Premierentage - Wege zur Kunst" Tirol und seit 2025 ist Köfler weiters Mitglied im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf.
Maria Köfler fokussierte sich lange primär auf das Medium der Zeichnung, das sich in seiner technischen Unabänderlichkeit und gewissermaßen Unbarmherzigkeit für ein Werk anbot, das sich beständig und konsequent mit Identitätsfragen, gesellschaftlichen Reflexion und dem "Menschsein" an sich auseinandersetzt. Erst in den letzten Jahren findet auch die Malerei Einzug in ihr Werk.
Das Denken aus der Grafik, aus der Linie heraus, bleibt dennoch ein zentrales Element ihrer Bildkompositionen:
Während diese in früheren Arbeiten – auch formal – die Bildflächen durchtrennte, thematisiert ihre absichtsvolle Auflösung oder ihr Fehlen die ambivalente Verbundenheit der Dinge miteinander. In ihren diesigen Landschaften, verschwommenen, teils monochromen Farbschemata handelt es sich oftmals um fiktive Naturszenerien. Die Bildräume scheinen sich erst im Moment der Wahrnehmung zu konstruieren – um ebenso rasch wieder ins Unbestimmte zurückzufallen. Eine Ästhetik des Vorläufigen: Landschaft als Zwischenzustand. Aus dieser Instabilität erwächst ihre Intensität, da diese Malerei gleichermaßen analytisch wie poetisch agiert. Maria Köfler nimmt damit einen der ersten und fundamentalsten Aufträge der Malerei an: aus dem zweidimensionalen Bildträger dreidimensionalen Tiefenraum entstehen zu lassen. Dort, wo eben noch alles flach war, ist auf einmal eine Welt.
Vor ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Düsseldorf, absolvierte Köfler das Studium der Kunstgeschichte an der Leopold- Franzens- Universität in Innsbruck.
Von 2018 bis 2025 war Köfler als Kunst- und Kulturbeauftragte des Unternehmens Steinmayr & Co tätig und verantwortete dort den Bereich Partnerschaften & Kooperationen im Bereich Bildende Kunst. Köfler wirkte an zahlreichen Kulturprojekten und Produktionen mit und leitete sowie kuratierte von 2020 bis 2024 das zeitgenössischen Ausstellungsräume „Im Vektor- operated by Steinmayr und Co. Zu ihren Aufgaben zählten zudem der Aufbau und die Verwaltung einer Unternehmenssammlung. Als Kulturbeauftragte agierte sie an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftstreibenden und der Kulturszene. Seit 2023 ist Köfler Mitglied der Tiroler Künstler:innenvereinigung. Im selben Jahr wurde ihr für die Dauer von fünf Jahren eines der Förderateliers des Vereins im Künstler:innenhaus Büchsenhausen zugesprochen. Ab März 2026 wird sie zudem im Vorstand tätig sein.
Seit 2024 ist zudem Vizeobfrau der "Premierentage - Wege zur Kunst" Tirol und seit 2025 ist Köfler weiters Mitglied im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf.
Maria Köfler fokussierte sich lange primär auf das Medium der Zeichnung, das sich in seiner technischen Unabänderlichkeit und gewissermaßen Unbarmherzigkeit für ein Werk anbot, das sich beständig und konsequent mit Identitätsfragen, gesellschaftlichen Reflexion und dem "Menschsein" an sich auseinandersetzt. Erst in den letzten Jahren findet auch die Malerei Einzug in ihr Werk.
Das Denken aus der Grafik, aus der Linie heraus, bleibt dennoch ein zentrales Element ihrer Bildkompositionen:
Während diese in früheren Arbeiten – auch formal – die Bildflächen durchtrennte, thematisiert ihre absichtsvolle Auflösung oder ihr Fehlen die ambivalente Verbundenheit der Dinge miteinander. In ihren diesigen Landschaften, verschwommenen, teils monochromen Farbschemata handelt es sich oftmals um fiktive Naturszenerien. Die Bildräume scheinen sich erst im Moment der Wahrnehmung zu konstruieren – um ebenso rasch wieder ins Unbestimmte zurückzufallen. Eine Ästhetik des Vorläufigen: Landschaft als Zwischenzustand. Aus dieser Instabilität erwächst ihre Intensität, da diese Malerei gleichermaßen analytisch wie poetisch agiert. Maria Köfler nimmt damit einen der ersten und fundamentalsten Aufträge der Malerei an: aus dem zweidimensionalen Bildträger dreidimensionalen Tiefenraum entstehen zu lassen. Dort, wo eben noch alles flach war, ist auf einmal eine Welt.